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Sexuelle Gewalt besteht darin, eine Person zu zwingen, sich ohne ausdrückliche Zustimmung sexuellen Handlungen zu unterziehen, diese auszuführen oder damit konfrontiert zu werden.

Folgende Handlungen sind Formen von sexueller Gewalt:

  • sexuell belästigen (schriftlich, mündlich, im Netz)

  • zum Anschauen von pornographischem Material zwingen

  • zwingen oder drängen, für Fotos oder Videos zu posieren und/oder solche zu versenden

  • zu unerwünschten Handlungen beim Geschlechtsverkehr nötigen (Analverkehr, Fellatio, Cunnilingus usw.)

  • die Grenzen des anderen nicht hören oder beachten

  • beim Geschlechtsverkehr demütigen und/oder körperlich angreifen (in die Brüste beissen, an den Brustwarzen ziehen, gewaltsam eindringen, schlagen, festbinden usw.)

  • sexuelle Handlungen in irgendeiner Weise erzwingen (Gewalt, Drohungen, Schmollen, Geschenke)

  • vergewaltigen oder zu vergewaltigen versuchen

  • zu sexuellen Handlungen mit anderen zwingen

  • zur Prostitution zwingen

  • Verhütung verweigern

  • Zwangssterilisation

  • Schwangerschaftsabbruch verweigern oder erzwingen

  • Zwangsheirat

  • Genitalverstümmelung praktizieren

Während der Schwangerschaft kann Gewalt (sexuelle, physische, psychische, wirtschaftliche) ausgelöst werden, sich intensivieren oder beruhigen. Es ist jedoch sehr selten, dass bestehende Gewalt nach der Geburt geringer wird. Sie hat schwerwiegende Folgen für den Fötus und das Kind. Es ist entscheidend, Hilfe und Unterstützung für sich und Ihr Baby zu suchen.

Sexuelle Gewalt erkennen

Es ist nicht immer leicht zu wissen, ob es sich bei dem, was Sie erleben oder erlebt haben, um sexuelle Gewalt handelt, insbesondere wenn sie von einer bekannten Person oder jemandem aus der Familie ausgeht. Niemand verdient es, Gewalt zu erfahren. Das Opfer ist NIE und in keiner Weise für die erlittene Gewalt verantwortlich. Gewalt ist unentschuldbar und inakzeptabel. Sie stellt einen unerlaubten sexuellen Übergriff dar, der strafbar ist. Mit jemandem darüber sprechen, kann helfen, Klarheit zu schaffen.

Sexuelle Gewalt kann folgende Zustände auslösen:

  • Schwierigkeit zu wissen, ob das, was Sie erleben oder erlebt haben Gewalt ist

  • Verwirrung - Schuld- und Schamgefühle - ein Gefühl der Isolation

  • Angst, dass Ihnen nicht geglaubt wird oder davor, verurteilt zu werden

  • Verlust des Selbstvertrauens

  • Unruhe – Unbehagen

  • Traurigkeit – Angstzustände – Gefühl der ständigen Gefahr

  • ein Zustand permanenten Stresses

  • Verzweiflung darüber, nicht zu wissen, mit wem man darüber reden soll usw.

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